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Deine Bedürfnisse im Familienalltag – 3 Vorschläge, was du für DICH tun kannst

Wer kennt es nicht: In unserer Familie steht eher das Gemeinwohl im Vordergrund, als die Bedürfnisse des Einzelnen. Oder anders gesagt: Kids und to-do-Liste kommen zuerst, wir irgendwann danach oder gar nicht.

 

In manchen Situationen ist es ja unvermeidbar, dass es vorrangig um unsere Kinder und die Familienorganisation geht. Hatten wir das nicht gerade, vor und während Weihnachten?

Und wie ging es uns danach? Akku leer, Müdigkeit und Erschöpfung groß und heilfroh, ein paar Tage nicht arbeiten und nicht viel organisieren zu müssen. 

 

Und nun ist der Alltag zurück, der Spagat zwischen Job und Familie will gemeistert werden. Das Jahr ist zwar neu, die Challenge aber dieselbe wie im letzten:

 

Wie kann es uns gelingen, im Alltag auch an uns selbst zu denken und an das, was wir zwischendurch brauchen? Zum Beispiel mal etwas Ruhe. Zum Nachdenken, zum Entspannen, für Hobbies, Sport, Freunde usw. 

 

Hier sind drei Tipps, wie du für dich im Familienalltag sorgen kannst. Sie sind nicht neu, aber es lohnt sich trotzdem, sie umzusetzen:

 

#1

Plane einen festen Termin pro Woche mit dir selbst

 

Checkt gemeinsam den Familienkalender und prüft, wann du Zeit für dich nehmen kannst. Eine Stunde pro Woche sollte es mindestens sein. Trage diesen Termin fest ein und verschiebe ihn nicht. Tu in dieser Zeit, was du möchtest, nicht, was du musst! Dein*e Partner*in bekommt natürlich auch einen Termin für sich.

 

#2

Wochenende heißt nicht, dass du rundum für die Familie da sein musst. 

 

Viele Familien planen die gemeinsame Wochenendzeit durch, weil nur am Wochenende die ganze Familie füreinander da ist und Zeit miteinander verbringen kann. Schöner Gedanke, aber bitte nicht für das ganze Wochenende. Wenn Mama mal entspannt am Samstag anstatt gehetzt unter der Woche zum Yoga geht und Papa sich ausreichend Zeit und Ruhe mit seiner Lieblingszeitung nehmen kann, schadet das nicht dem gemeinsamen Familienleben. Ganz im Gegenteil: Wer zwischendurch immer mal wieder eine kleine Auszeit für sich nimmt ist gleich viel ausgeglichener - und davon haben alle was. Ersetze Yoga und Zeitung durch die Dinge, die du gern tust und die unter der Woche zu kurz kommen. Und: die Kinder freuen sich auch, wenn sie einfach mal in Ruhe in ihrem Zimmer spielen können, ohne Verpflichtungen. Je älter sie werden, desto beliebter...

 

#3

Geh regelmäßig aus und triff deine Freunde

 

Wir sind die meiste Zeit mit unserer Familie beschäftigt und vergessen manchmal, dass wir nicht nur Mutter und Vater sind sondern auch noch Mann bzw. Frau mit einem Freundeskreis. Wie oft siehst du deine Freund*innen? Zu selten? Und wie geht es dir nach einem Treffen mit deinen Freund*innen? Denkst du, das müssen wir unbedingt öfters hinkriegen? Dann tu das bitte und plane es fest ein. Und zwar regelmäßig, mindestens alle zwei Wochen, an einem festen Abend. Ausgehen tut immer gut und Freunde treffen auch - und zwar beiden Elternteilen.

 

Hole jetzt deinen Kalender raus und tu etwas für dich. Viel Spaß dabei!